28. Schwarzpappel

Schwarzpappel

Populus nigra
Pampuljen, Papull
Peuplier

Größe: Die Schwarzpappel ist ein mächtiger Baum von bis zu 30 m Höhe mit einer breit ausladenden Krone, aber unregelmäßigem Astwerk. Sie durchwurzelt den Boden intensiv und breitflächig.

Blatt: Die Form der Blätter ist variabel – dreieckig bis rautenförmig und lang zugespitzt, unbehaart.

Blüte/Frucht: Die Pappeln sind zweihäusig, es gibt also rein weibliche und rein männliche Bäume. Weibliche Kätzchen sind gelbgrün, männliche rot. Die Kapselfrüchte reifen Ende Mai, Anfang Juni, platzen dann auf und entlassen dicht behaarte, flaumige Samen, die wie Bettfedern über weite Strecken vom Wind getragen werden.

Holz: Pappeln sind die schnellwüchsigsten Bäume Mitteleuropas, daher ist ihr Holz auch sehr leicht und weich, so dass es wenig als Nutzholz taugt. Es wird aber verwendet für Holzschuhe („Klompen“ in den Niederlanden), Holzkisten und Paletten. Bedeutung hat es auch in der Papier- und Spanplattenherstellung.

Wissenswertes/Verwendung: Ursprüngliche Schwarzpappel-Bestände sind heute selten. In der Landschaft sind oft angepflanzte Hybridformen oder Kreuzungen verschiedener Pappelarten und -sorten zu finden. Häufig gepflanzt wurde auch die schmale Säulenform „Italica“ der Schwarzpappel. Die Samen können als Pappelflaum zum Befüllen von Kissen- und Bettdecken oder als Isoliermaterial genutzt werden. Die Fasern sind leicht, halten warm und leiten Feuchtigkeit schnell ab.