Emwelt Mëttwoch

Fairtrade Wochen (05.05.21)

Liebe Bürger, der Mai ist der Monat der Fairtrade Wochen. Jedes Jahr ruft die ONG Fairtrade Lëtzebuerg ihre Partner und Bürger dazu auf, sich an den Fairtrade Woche zu beteiligen. Wir, als Fairtrade Gemeinde, nehmen selbstverständlich teil. Schließen auch Sie sich an.


MyEnergy (28.04.21)

Haben sie geplant in näherer Zukunft ihr Haus zu renovieren, ihre alte Heizungsanlage durch eine neue mit erneuerbaren Energien aus zu tauschen oder ein Elektroauto zu kaufen? Dann nehmen sie Teil am online Interview von myenergy.

News: https://www.myenergy.lu/fr/mediatheque1/actualites/votre-avis-nous-interesse


Quellen, Bäche, Flüsse (21.04.21)

Liebe Leserinnen und Leser,

Sind Sie daran interessiert, mehr über den Zustand der Quellen, Bäche, Flüsse, Teiche und Seen in Ihrer Nachbarschaft zu erfahren und wie dieser im Vergleich zu anderen Regionen in Europa aussieht?

Dann machen Sie mit und nehmen Sie an unserem WaterBlitz Luxemburg teil, der von dem 7. bis den 10. Mai stattfindet. Sie erhalten ein einfach zu bedienendes, gratis Wassertestkit und können Ihre Ergebnisse direkt über die FreshWater Watch App teilen. Alle Ergebnisse werden auf der FreshWater Watch Website frei zugänglich sein. Zum Registrieren folgen Sie bitte diesem Link.

Je mehr Menschen teilnehmen, desto klarer wird unser Verständnis des Zustands unserer Oberflächengewässer in Luxemburg. Laden Sie daher Verwandte, Befreundete und Bekannte ein und verbreiten Sie das Event über Facebook, Instagram und Twitter, indem Sie den #WaterBlitz nutzen.

Der WaterBlitz Luxemburg wird bereits zum zweiten Mal von der Universität Luxemburg in Zusammenarbeit mit Earthwatch organisiert und läuft parallel zu drei weiteren Veranstaltungen in London, Dublin und Paris. Das letzte Event im September 2019 war bereits ein großer Erfolg. Über 80 Freiwillige haben in rund 50 Oberflächenwasserkörpern über 100 Datenpunkte gesammelt! Aus diesen Daten konnten bereits wertvolle Informationen über den Zustand der luxemburgischen Gewässer gewonnen werden. Die WaterBlitze werden von der Royal Bank of Canada finanziert, als Teil ihres kontinuierlichen Engagements für die lokale Wasserqualität.

Der WaterBlitz Luxeburg ist Teil des NEXUS CITIZEN SCIENCE Projektes der Universität Luxemburg. Ziel des Projektes ist es, mit interessierten Gruppen in Luxemburg zusammenzuarbeiten und gemeinsam Citizen Science‑Projekte zu entwickeln und anzustoßen. Partizipatives Wassermonitoring zielt darauf ab, neues Wissen für Bürger- und Wissenschaft sowie Politik hervorzubringe und erfahrungsbasiertes Lernen für einen nachhaltigeren Umgang mit Wasser in Luxemburg zu fördern.

Bei Fragen können Sie uns gerne schreiben (karl.pickar@uni.lu).

Mit freundlichen Grüßen

Das WaterBlitz Team

Subvention von privaten Ladesäulen für E-Autos (14.07.2021)

In der Gemeinderatsitzung vom 5. Februar 2021 wurde der kommunale Zuschuss für private Ladesäulen für E-Autos gestimmt. Ziel dieses Zuschusses ist es, die Bürger beim Kauf CO2‑neutraler Fahrzeuge zu unterstützen und gleichzeitig das Problem durch fehlende Ladepunkte in den Griff zu bekommen.

Die kommunalen Zuschüsse sind an die des Staates gekoppelt. Die Gemeinde zahlt für die Installation einer privaten Ladesäule 50 % des staatlichen Zuschusses. Dabei können sich die Zuschüsse auf 100 % der staatlichen Subvention erhöhen, wenn die private Ladesäule mit einer Photovoltaikanlage verknüpft ist und somit das E-Auto mit Solarenergie gespeist wird.

Weitere Informationen, so wie das Formular für die Anfrage der kommunalen Subvention finden Sie auf unserer Internetseite unter der Rubrik Umwelt / Zuschüsse und Subventionen.

Des Weiteren wurden die Zuschüsse im Kader des „Neistart Lëtzebuerg“ bis Ende März 2022* verlängert.

(*Unter Vorbehalt vom Abschluss des legislativen Prozesses)

Neben der Verlängerung der Zuschüsse, wurden ebenfalls neue Subventionen für 100 % elektrische Autos vom Staat eingeführt. Die Konditionen sowie weitere Informationen finden Sie unter cleverfueren.lu.


Change the Future – Helfen Sie die Zukunft unserer Gemeinde mitzugestalten! (07.04.2021)

Die Klimakrise stellt uns alle vor Herausforderungen. Der Staat und die Gemeinden, aber auch Betriebe - und natürlich jeder einzelne von uns - können durch ihr Verhalten vieles zum Positiven beeinflussen. Genau darauf zielt die Kampagne „Change the Future“ ab, die vom Klima-Bündnis entworfen wurde und an der unsere Gemeinde sich beteiligt:

Genießen Sie Lokales, verzichten Sie auf Standby-Modus, nutzen Sie Fahrrad, Bus und Bahn oder werden Sie Teil der Energiewende. Das "Change the Future" Tool (in DE, FR & EN) bietet Gruppen und Einzelpersonen einen Weg, um sich für ein gutes Leben einzusetzen. Mit dem Tool geben wir den Einwohnern unserer Gemeinde die Möglichkeit, bereits mit kleinen Aktivitäten einen Beitrag zur großen Transformation zu leisten. Jeder nach seiner Art und in seinem Rhythmus, wobei es zu jeder Aktivität viele praktische Tipps gibt.

Innerhalb einer Gemeinde können sich bunt gemischt Gruppen zusammenfinden – egal ob gemeinsam mit der Familie, Kolleg*innen, Nachbarn oder Freundinnen. Auch als Einzelperson kann man teilnehmen, das internetgestützte Tool eignet sich auch hervorragend für Schulen und Betriebe!

Je mehr Aktivitäten erfolgreich durchgeführt werden, umso mehr „Changer Points“ gibt es!

Machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Gemeinde im Einsatz gegen die Klimakrise!  Alle weiteren Infos und Anmeldungen unter www.change-the-future.lu  !

CHANGE THE FUTURE AFFICHES DE


Natürlicher Kompost – der Schlüssel zu pestizidfreien Gärten (31.03.2021)

Was sind Pestizide und warum darauf verzichten?

Pestizide sind meistens giftige chemische Substanzen, welche Unkraut oder schädliche Insekten töten sollen. Allerdings erreichen mehr als 90 % der Substanz den Zielschädling nicht. Ein Großteil dieser Mittel dringt in den Boden, wo es in das Grundwasser gelingt. Des Weiteren können sie durch den Abfluss bzw. durch Wind in andere Gebiete gelingen. Das führt dazu, dass die Pestizide sämtliche Teile der Umwelt (Boden, Wasser, Luft) kontaminieren. Bereits heute sind nahezu in sämtliche Oberflächen- und Tiefengewässer und somit auch in vielen Lebensmittels zu finden. 

Betrachtet man den Kreislauf des Pestizids, so ist zu erkennen, dass der Mensch sich selbst vergiftet. Um dies zu verhindern, muss auf Pestizide verzichtet werden. 

Einer der vielen Schlüssel zu pestizidfreien Gärten, ist natürlicher Kompost. Wenn man seinen Garten mittels organischem Dünger bzw. Kompost richtig düngt, werden die Pflanzen stärker und sind somit weitaus weniger anfällig für Krankheiten oder Schädlinge, welche sonst mit Pestiziden bekämpft werden. Um die Bürger bei einer pestizidfreien Gartenbewirtschaftung zu unterstützen, stellt die Gemeinde Niederanven in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schüttringen ganzjährlich gratis Kompost neben dem Recyclingcenter in der „rue Jacques Lamort“ zur Verfügung. Diesen können Sie mittels eigenem Behälter für den privaten Gebrauch abpacken und nutzen.
 

Zigarettenstummel – Kleiner Filter, Riesen Sauerei (24.03.2021)

Jährlich werden weltweit 4,5 Milliarden (4.500.000.000.000!) Zigarettenstummel weggeworfen. Der Zigarettenstummel ist der Abfall, welcher die Umwelt am meisten belastet. Zigarettenstummel werden meistens frei in die Umwelt, auf die Straße oder in den Straßenablauf „Gully“ geworfen. Hingegen üblicher Vermutungen, wird das Abwasser des Straßenablaufs nicht in die Kläranlage geführt, sondern gelingt auf direktem Weg in unsere Gewässer. Dieser kleine Zigarettenstummel führt zu folgenden enormen Belastungen auf die Umwelt.

Im Gegensatz zum vorderen Teil der Zigarette, welcher aus Papier und Tabak besteht und sich somit beim Konsumieren in Rauch und Asche auflöst, besteht der Filter aus Celluloseacetat. Celluloseacetat ist ein schwer abbaubarer Kunststoff. Das Celluloseacetat zersetzt sich in Süßwasser erst nach 15 Jahren, in Salzwasser kann es sogar bis zu 400 Jahren dauern. Als nächstes zerfallen die Zigarettenfilter zu Mikroplastik, welcher eine zunehmende Belastung der Meere und Gewässer darstellt.

Obwohl der aus Celluloseacetat bestehende Zigarettenfilter die Umwelt sehr stark belastet, ist er nur die zweitgrößte Umweltbelastung des Zigarettenstummels. Der Filter im Zigarettenstummel filtert Schadstoffe aus der Zigarette heraus, damit diese nicht im menschlichen Körper ankommen. Eine Zigarette besitzt bis zu 4.000 schädliche Stoffe, welche nach dem Rauchen zum Großteil im Zigarettenfilter vorhanden sind. Gelingt der Filter in Kontakt mit Wasser, so werden diese giftigen Substanzen ausgewaschen, was dazu führt, dass ein Zigarettenstummel zwischen 40 und 60 Liter Wasser verunreinigen kann.

Daraus ergibt sich, dass jährlich das 4,7- fache des Wasservolumens des Bodensees durch weggeworfene Zigarettenstummel verunreinigt werden.